Streichungen im Bereich Krankheitsbekämpfung und Prävention

  • 04. April 2009
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Die Finanzkommission berät den Subventionsbericht des Bundes. Rund 3/5 des Bundeshaushaltes entfällt auf Subventionen, rund 30 Milliarden jedes Jahr. Sparen ist das Ziel. Das ist richtig so. Nur was Zukunft bringt und Wirkung zeigt, soll unterstützt werden.

Wie steht es im Gesundheitsbereich? Sind die geplanten Streichungen im Bereich Krankheitsbekämpfung und Prävention sinnvoll? Sicher nicht. Denn die Schweiz hat noch immer kein Präventionsgesetz und vor allem tut sie nach Auffassung der WHO und der OECD viel zu wenig in der Krankheitsverhütung. Das ist einer der Gründe für die steigenden Gesundheitskosten. Streichungen in der Prävention sind nicht sinnvoll, im Gegenteil sie würden sich als Bumerang entpuppen. Ich habe mich dagegen ausgesprochen. Keine Kürzungen, bevor wir die bisherigen Leistungen der Gesundheitsligen, der Krebsliga und der Gesundheitsförderung nicht gesetzlich gesichert und weil nötig sogar ausgebaut haben. Nein auch zu Kürzungen in der Pflegepersonalausbildung durch das SRK. Angesichts des Pflegenotstands in Heimen und Spitälern schlicht nicht verantwortbar. Über solche Pläne kann ich nur den Kopf schütteln. Mein Engagement gilt der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung und darum sage ich nein zu Sparplänen, die letztlich nur zu Mehrkosten führen und zu mehr Leid und Schmerz.

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