Nationales Krebsprogramm

  • 14. März 2005
  • Fragestunde Bundesrat
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Eingereichter Text

Am 28. Januar dieses Jahres wurde der Bericht für ein nationales Krebsprogramm (=> Bericht als pdf, 600kb) den Medien vorgestellt. Die Analyse der Situation in der Schweiz zeigt ganz klar Handlungsbedarf auf: Es brauche ein national koordiniertes Projekt um die Zahl der Krebskranken und -toten zu senken. Das Programm schlägt nun Massnahmen in den Bereichen der Prävention, der Früherkennung, der Behandlung, der Epidemiologie und der Forschung vor und greift auch die Chancengleichheit bei der Krebsbehandlung als Thema auf.

1. Welches sind die Schlussfolgerungen des Bundes aus diesem Bericht?

Antwort des Bundesrates: der Bund hat bis heute noch keine Schlussfolgerungen in Bezug auf die Umsetzung des Krebsprogrammes gezogen. Dazu ist es noch zu früh. Wir müssen zuerst vertiefte Diskussionen mit den Kantonen und der Schweizerischen Krebsliga führen. Eine erste Diskussion mit den Kantonen wird an der nächsten Sitzung des Forums Nationale Gesundheitspolitik, am 7. April 05 stattfinden.

2. Welches sind die konkreten Handlungsoptionen des Bundes allein und /oder zusammen mit den Kantonen und den in der Gesundheitsversorgung Tätigen?

Antwort des Bundesrates: aufgrund der geltenden Gesetzgebung gibt es für den Bund 5 mögliche Aktionsfelder:

die Früherkennungsstrategie

die Qualitätssicherung in der Pflege der Patienten

ein konsolidiertes Vorgehen in der Prävention (Rauchen, Alkohol, Ernährung usw.)

Förderung der Erfassung und der Analyse von Klinischen und epidemiologischen Daten

und die Krebsforschung

3. Welches sind die Handlungsprioritäten inhaltlich und zeitlich?

Antwort des Bundesrates: Wie schon gesagt, es ist geplant, mit den Kantonen und den Organisationen die Diskussionen über das weitere Vorgehen zu führen. Der Bund wird Massnahmen im Rahmen seiner Kompetenzen und der ihm zur Verfügung stehenden Mittel ergreifen.

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